Starte jetzt dein Bullet Journal 2018

Neues Jahr – neues Glück – neue Pläne – starte jetzt dein Bullet Journal 2018 !

Willst du dein „Beschäftigt-Sein“ in sinnvolles „Produktiv-Sein“ umwandeln? Dann starte heute dein Bullet Journal, mach Schluss mit tausend Apps und noch mehr Notizzetteln. Dieses geniale Agenda System wird dir endlich helfen Ordnung zu schaffen.

Woher diese Idee stammt, kannst du in DIESEM Blogpost nachlesen, denn heute zeige ich dir, wie man ein Bullet Journal aufbaut.

Was brauche ich für mein Bullet Journal?

  • Ein Notizbuch
  • Einen oder mehrere Stifte (am besten ein Fineliner und mehrere pastellige Fasermaler oder Textmarker)
  • Ein Lineal

Alles andere kannst du jederzeit erweitern. Mehr über Material erfährst du in meinem Buch – Bullet Journal – das Praxisbuch, dass Du ganz bequem hier vorbestellen kannst.

Das Hauptelement deiner Einträge besteht aus der sogenannten „Rapid Logging“ Methode – das bedeutet, dass du deine Aufgaben, Termine, Notizen unsortiert untereinander wegschreibst und sie zunächst mit einem Bullet Point versiehst. Danach überschreibst du sie mit dem sogenannten Key Code. Der Erfinder des Bullet Journals hat dieses Codierungssystem vorgeschlagen, wie du das hier in der linken Seite in der Abbildung siehst. Du kannst aber auch (so wie ich es mache) deine eigenen Key Codes erstellen. Wenn du zum Beispiel Berufliches von Privaten trennen möchtest, kannst du auch mit den sogenannten Color Codes arbeiten. Dieses Codierungssystem erzeugt einen Wiedererkennungswort und du siehst auf einen Blick was zu tun ist.

Aufbau Deines Bullet Journal

Zunächst einmal möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass der Aufbau ein Vorschlag ist. Vielleicht wirst Du auch nicht alles benötigen, denn das Bullet Journal soll für dich persönlich funktionieren und für niemand anders. Irgendwann wirst du auch feststellen, was du benötigst und was du nicht brauchst.

  • Index
  • Future Log
  • Monatsübersicht
  • Wochenübersicht
  • Tagesübesicht
  • Sonstiges: (Tracker, Tagebuch, Reisejournal

 

Der Index ist der Start eines jeden Bullet Journals. Da die Inhalte eines Bullet Journals keine vorgegebene Reihenfolge haben, hilft dir der Index, dich in deinem Bullet Journal zurechtzufinden. Dort trägst du alles ein und versiehst es den jeweiligen Seitenzahlen.

Alles, was du in deinem Bullet Journal für das kommende Jahr planst und in Form einer Jahresübersicht festhältst, bezeichnet man als Future Log. Der Future Log ist dafür gedacht, Termine und Ereignisse einzutragen, sodass die wichtigsten feststehenden Termine für das ganze Jahr im Überblick zu sehen sind. Dies betrifft das kommende Jahr und ist ein wesentliches Hauptelement in deinem Bullet Journal.

Hier siehst du ein Beispiel eines vertikalen Future Logs. Viele andere Beispiele findest Du in meinem Bullet Journal – das Praxisbuch.

In der Monatsübersicht werden – wie im Future Log – bereits feststehende Termine oder Aufgaben eingetragen oder von der Jahresübersicht emigriert. Migration bedeutet, dass du Aufgaben von überall nach überall verschieben kannst. Genau dieses System funktioniert gut in Kombination mit der Rapid-Logging-Methode. Gestalte deine Monatsübersicht so, dass sie für dich persönlich funktioniert. Sie kann so gestaltet sein, wie das Bild oben im Future Log, oder wie ein Raster, wie du es im nächsten Bild siehst. Die Anzahl der Termine und Aufgaben wird den Platz, den du benötigst, bestimmen.

Eine Wochenübersicht ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Element eines jeden Bullet Journals. Dort notierst du die Woche von Montag bis Sonntag mit den entsprechenden Daten. Danach migrierst du die Termine und Aufgaben aus deiner Monatsübersicht. Und gegebenenfalls kommen neue Termine dazu. Du kannst in der Wochenübersicht auch nur die Termine notieren und eine Extra Seite für die To Do’s und Aufgaben machen, die diese Woche betreffen. Das ist für mich persönlich am übersichtlichsten.

Die Tagesübersicht stellt sich in der Regel detaillierter dar. Trage den Tag und das Datum ein und vermerke dort all deine Termine und Aufgaben, die du von der Monatsübersicht, von der Wochenübersicht (oder vom Future Log) überträgst. Du hast weitere Notizen, Gedanken, Ideen an diesem Tag? Dann füge diese einfach hinzu! Du kannst das mit der Rapid Logging Methode machen (untereinander wegschreiben) oder dir ein Template wie im nächsten Bild überlegen.

Deine Tagesübersicht kann aber auch wie ein Tagebuch funktionieren, für deine Gedanken, oder Erinnerungen. Dies eignet sich besonders wenn du ein sogenanntes Travel Journal erstellst.

Du kannst auch sogenannte Habit Tracker (Gewohnheitstracker) erstellen, Filme, die du gesehen hast, Bücher, die du gelesen hast.

Die Möglichkeiten dein Leben im Bullet Journal zu organisieren sind schier endlos. Du kannst Events, wie zum Beispiel Hochzeiten, Geburtstage planen, Social Media Aktivitäten und Sportaktivitäten verfolgen.  Alle diese Anwendungsbeispiele findest Du in meinem Bullet Journal – das Praxisbuch.

Es gibt kein falsch – alles ist richtig, sofern es für dich funktioniert!

Ich habe in diesem Blogpost bewusst auf bunte Bilder verzichtet. Wenn du weitere Inspirationen suchst, dann schaue in meine anderen Blogposts und besuche unbedingt mein Instagram Profil.

Deine Diana … ich zeichne dann mal was – und organisiere mich dabei…

 

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