Ab ins Netz – Orientierung auf dem digitalen Spielplatz

Ab ins Netz ! Erziehung in der digitalen Welt

Erziehung bedeutet maßgeblich den Kindern die besten Werte mitzugeben. Das tun wir in der Regel, in dem wir auf eigene Erfahrungen zurück greifen. Aber was ist, wenn wir diese Erfahrung im Kindesalter selbst nicht gemacht haben? Worauf können wir uns stützen? Wir sind nicht mit Smartphones und ständiger Bereitschaft im World Wide Web aufgewachsen. Ständige Erreichbarkeit und Abtauchen in eine völlig andere Welt auf dem Wohnzimmersofa ohne uns von unserem Ort weg zu bewegen, haben wir als Kinder nicht erlebt. Wie können wir unsere Kinder auf das World Wide Web vorbereiten?

Ab ins Netz!? – geschrieben von der Journalistin und Bloggerin Katja Reim alias Mein.computerkind.de ist ein Ratgeber, der sich an Eltern wendet , deren Kinder kurz vor der Pubertät stehen. Wie können Eltern ihren Kindern frühzeitig Werte vermitteln? Wie können sie die Kinder vor den Gefahren des Internets warnen und sie gleichzeitig animieren, die digitale Werkzeugkiste kreativ zu nutzen? Wie können wir einen Leuchturm bauen, damit unsere Kinder in den sicheren Hafen zurück finden? Ab ins Netz?! gibt Antworten auf viele dieser Fragen.

Ab ins Netz – Sketchnote

Katja Reim – Mein Comuputerkind.de

Ich habe Katja Reim auf der Social Media Week in Hamburg kennengelernt. Sie hielt einen Vortrag über Medienkompetenz für Kinder, den ich natürlich mit gezeichnet und anschließend auf Twitter veröffentlicht habe. (Gott hat das lange gedauert, diesen Tweet zu finden, einer meiner ersten Sektchnotes !! 🙂…..)

Katja war begeistert von der Darstellung als Sketchnote und rasch ist eine Freundschaft entstanden. Wir telefonierten, tauschten uns aus, als Mütter wie auch als Freundinnen. Und als Katja mir von ihrem Projekt erzählte, fragte ich sie kurzerhand, ob sie Illustrationen in Form von Sketchnotes haben möchte und sie war sofort Feuer und Flamme.

Was für ein tolles Projekt. Wir sind dadurch zusammen gewachsen. Kapitel für Kapitel entstand, während Katja schrieb, habe ich gezeichnet. Unser gemeinsames Projekt hat sich so wunderbar entwickelt und ja natürlich hilft auch mir dieses Buch, denn auch mir sind all diese Probleme und Ängste nicht fremd. Die Gefahren aber auch die unendlichen Möglichkeiten des Internets. Auch ich kann auf keine eigenen Erfahrungen aus meiner Kindheit oder Pubertät zurück greifen. Wenn wenn wir uns verselbständigten, hatte das mit einem physischen Ortswechsel zu tun. Unsere Kinder jedoch entschwinden in andere Welten während sie in ihren Kinderzimmern sitzen.

Ein kleiner Sneak Peak

Diese Kapitel erwarten Euch in diesem Buch!

Eltern, traut Euch! Folgt Eurem Bauchgefühl!
Erziehung ist Glückssache und Zeit relativ
Warum Werbung unglücklich machen kann
Alles nur gespielt: Hänsel setzt keinen Notruf ab
Datenleck im Kaufmannsladen
Es geht eine Puppe auf Reisen
Digitales Taschengeld
Mit Vertrauen und Vertrag zum eigenen Smartphone
Schick deinem Kind eine Spam
Bild dir (k)eine Meinung
Drum prüfe, was sich Quelle nennt
Wie privat ist die digitale Sphäre?
Von Herzen und Schmerzen
Spiele, die virtuellen Vergnügungsparks
Mädchen sind anders, Jungs auch?
Die kurze Geschichte des Internet
Wem gehört das Internet?

Auszüge aus dem Buch „Ab ins Netz?!“ 

: …“ Denn Eltern sind in den Anfangsjahren „beim Erlernen des Umgangs mit digitalen Medien die konkurrenzlos wichtigsten Akteure“. Kinder lernen die virtuelle Werkzeugkiste hauptsächlich dadurch verstehen, „dass sie ihre Väter und Mütter im (digitalen) Alltag beobachten oder ihre Eltern ihnen einzelne Anwendungen erklären.“Das ändert sich schnell, wenn das Internet als Smartphone in der Tasche steckt. Eltern spielen „als Ratgeber und Ideenlieferant bei Online-Themen ab dem 11. Lebensjahr der Kinder eine deutlich kleinere Rolle“. Dann hat das Wort von Freunden und Gleichaltrigen mehr Gewicht….“

………..

“Die permanente Präsenz der Medien ist für Kinder so normal wie Autos auf der Straße. Als meine Tochter drei Jahre alt war und einen Wunsch an die Zahnfee hatte, fragte sie: „Kannst du sie anrufen?“ Als ich verneinte, meinte sie ganz selbstverständlich: „Dann schick der Zahnfee eine Mail!““ 

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Die Fragen bleiben die gleichen: Wann sollte das Kind den ersten Computer, das erste eigene Handy bekommen? Welches Gerät ist der richtige kindgerechte Schlüssel, um die Tür zur digitalen Welt zu öffnen? Welche Regeln sollten Eltern aufstellen? Die Antworten darauf verändern sich. So wie das Internet selbst. In den 1990er Jahren war es gefesselt. Es konnte nicht aufstehen, nicht vor die Tür gehen. Es hing an einem Kabel mit dem Modem verbunden im Computer auf dem Schreibtisch fest. Und jeder hörte, wenn es in der Wohnung war. Das Piepsen des Modems oder das Besetzzeichen in der Telefonleitung verrieten es.

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Laut der Studie „Kinder in der digitalen Welt“ des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Netz 29 war 2015 bereits jeder zehnte Dreijährige im Internet aktiv. Dank der immer verbreiteteren Apps rufen sie Internetseiten auf, noch bevor sie lesen und schreiben können, nur über das Erkennen von Symbolen. Die Fragen nach dem Wann und Was – beziehungsweise die Antworten darauf – werden sich mit fortschreitender Technik weiterentwickeln.

……..

Jedes Kapitel wird mit am Ende mit einer Sketchnote zusammengefasst und beinhaltet darüber hinaus Klick Tipps, mit denen Eltern sich weiter informieren können.

Ein toller Ratgeber mit großartig recherchierten Hintergrundinformationen. Natürlich eine totale Kaufempfehlung von mir. Ab ins Netz?! – wie Kinder sicher in der digitalen Welt ankommen und Eltern dabei entspannt bleiben.

Danke an dieser Stelle an Dich liebe Katja, für Dein Vertrauen und Deine Motivation, ich finde, wir haben etwas sehr schönes auf die Beine gestellt.

Das Buch Ab ins Netz?! gibt es bei Amazon und im Handel für schlappe EUR 14,99 – Kaufen! Marsch, marsch!

„Ab ins Netz?!“ Kösel-Verlag, PaperbackISBN: 978-3-466-31079-1 , € 14,99 [D] inkl. MwSt. eBook ISBN: 978-3-641-19793-3 , € 11,99 [D] inkl. MwSt.

Eure Diana …. ich zeichne da mal mit …