Sketchnote Workshop in Bremen

Hach, war das ein Spaß. Am 12. Oktober 2015 habe ich in Bremen in der Manufaktur am Benqueplatz meinen ersten Sketchnote Workshop für Einsteiger gegeben.

Manufaktur am Benqueplatz

Glücklich am Werk – Die Manufaktur am Benqueplatz

Glücklich am Werk – das Credo der Manufaktur am Benqueplatz in Schwachhausen.  Das kann man fühlen und sehen, wenn man die Räumlichkeiten betritt. Glücklich am Werk sind hier Simone Ritzel, Martina Cecchia und Barbara Mildner.  Barbara Mildner, die ebenfalls am Workshop teilgenommen hat, gibt hier nicht nur eigene Workshops zum „Vinatgen“ ihrer Möbel, nein das Team öffnet auch die Türen für andere Kreative, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten anderen nahe bringen wollen. Regelmässig finden hier Malworkshops, offene Ateliers und alle möglichen anderen #diy (Do it yourself) Workshops statt.

Darüber hinaus werden dort viele Kunstwerke und handgefertigte Produkte ausgestellt und verkauft. Die Räume sind wunderschön und liebevoll dekoriert. Gerade im Hinblick auf die Weihnachtszeit kann ich jedem den Besuch der Manufaktur am Benqueplatz ans Herz legen, schaut mal vorbei, alles was es da gibt, ist mit Liebe gemacht.

Schon als ich den Wunsch hegte, mein Wissen wie man Sketchnotes erstellt an andere weiterzugeben, war für mich klar – wenn, dann muss ich das unbedingt dort machen.

Sketchnotes by Diana

Das Material

Die Workshopvorbereitungen der letzten Wochen haben sicherlich einiges an Zeit gekostet, aber dadurch konnte auch ich mir so manches wieder selbst vor Augen führen, selbst wenn es mittlerweile automatisch geht und es gab einiges zu tun.

Was mir besonders wichtig war, ist denn angehenden visuellen Denkern gutes Material zur Verfügung zu stellen. Nichts ist frustrierender, als loslegen zu wollen und dann keine vernünftigen Arbeitsmaterialien zu haben, nicht wahr?

#170×170 Insta Sketchbook

Zunächst einmal ging es um das Skizzenbuch. Ich habe mich hier für das #170×170 Insta Sketchbook von der Firma Paperscreen entschieden. Es kommt im quadratischen Format daher, besitzt 120 Seiten mit 120gsm Papiergewicht. Es ist reinweiß, tinten- und markerfest. Vorne und hinten besteht es aus einer 1,5mm stabilen Recyclingpappe. Diese Notizbücher sind meine absoluten Lieblinge. Die Produkte von Paperscreen werden fair, regional und umweltschonend hergestellt. Das ganze mit mondernen Formfaktor. Hier bekommt man keinen Schrott aus Asien, nein die Materialien werden von echten Buchbindermeistern hergestellt und in Deutschland gefertigt.

Das Insta Sketchbook heißt deswegen so, weil es zum Abfotografieren der Bilder für Instagram schon das quadratische Format hat. Und es gibt nichts blöderes als sich Mühe zu geben und dann passt das Ergebnis nicht in die Quadratform., da spreche ich aus eigener Erfahrung. Instagram hat zwar mittlerweile seine Formate geöffnet, dennoch empfinde ich dieses Sketchbook nach wie vor als eine ideale Größe für das Erstellen einfachere Sketchnotes.

Und wenn ihr dort bestellt könnt ihr den Gutscheincode DIANA5 eingeben. Wenn ihr ab 30 EUR bestellt, dann gibt es 5 EUR Rabatt… das ist doch was!

Sketchnotes by Diana Workshop in Bremen

Sketchnotes by Diana Workshop in Bremen

 

Die Stifte von Neuland

Bei den Stiften habe ich mich für die Firma Neuland entschieden. Diese Firma ist DER Spezialist für Moderationszubehör. Seit über 30 Jahren entwickelt und fertigt Neuland im eigenen Werk in Eichenzell bei Fulda professionelle Lernwerkzeuge rund um Seminar und Training. Diese Marker sind viel mehr als nur dicke Filzstifte. Sie sind professionell konzipierte Werkzeuge. Und die Auswahl an Stiften ist ein Paradies für Sketchnoter.

Die drei Stifte, die wir benutzten, waren der SketchOne in 0,5 mm Stärke, außerdem der FineOne mit Pinselspitze in grau für Schattierungen und in hellblau zum Akzente zu setzen. „Mehr braucht’s nicht“, das habe ich auch meinen Workshopteilnehmern mitteteilt.

Der SketchOne ist in verschiedenen Stärken zu haben. Die Stärke 0,5 mm würde ich als Standard bezeichnen, der ideale Stift für den Anfang. Gefüllt ist er mit Pigmenttinte, er ist schwarz, wasserfest, dokumentenecht und lichtbeständig. Ideal zum Schreiben, Skizzieren und Zeichnen. Das Besondere: „CAP OFF“ – er kann 18 Stunden offen liegen ohne einzutrocknen, besitzt eine metallgefasste Kunststoffspitze. Dieser Stift ist ideal für Outlines, Schraffur und Beschriftungen.

Der fineOne Brush ist der Künstler für das kleine Format. Wenn ihr den nachkauft, achtet bitte auf die Pinselspitze und nicht nur auf den Namen, es gibt ihn in rund oder eben als flexiblen Pinsel. Und wir haben den flexiblen Pinsel benutzt. Diesen Stift gibt es in sagenhaften 38 verschiedenen Farben!

Die außergewöhnlich flexible Pinselspitze aus Nylon macht diesen fineOne zu einem echten Highlight. Variable Strichbreiten von 0,5 bis 5mm sind im Handumdrehen möglich. Und wer nun Angst hat, die Spitze sei filigran und empfindlich – keineswegs! Dank des Nylons verträgt diese Spitze auch mal einen kräftigen Druck und richtet sich danach mühelos wieder auf. Die fineOne Brush ist mein absoluter Lieblingsmarker! Schnell zaubert der kleine Marker Farbflächen in gewünschter Breite über die schwarzen Umrisse. fineOne Brush sind mit Neuland-Tinten auf Wasserbasis nachfüllbar.

Preislich sind diese Stifte ebenfalls überaus interessant, da können andere Firmen wie Copic Marker definitiv nicht mithalten. Einziges Manko: Sie sind nur online zu bekommen und man kann sie so vorher nicht ausprobieren. Aber ich bin mit diesen Stiften super zufrieden!

Und dann…

Besonders interessant und ansprechend war, dass an diesem Workshop Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen gekommen sind. Physikprofessorin, Fotografin, Seminarleiter, Grafiker, um nur einige zu nennen, sowie ganz liebe Bloggerinnen, die neben ihren Berufen Blogs über die verschiedensten Themen betreiben. Hier könnt ihr gerne mal reinschauen, wenn ihr Lust habt:

Friesi kocht, backt und schnackt, Bimmelbommelei und Fadenspannung.

 

Sketchnotes by Diana Workshop

 

Nach einem theoretischen Teil, in dem ich versucht habe meine Workshop Teilnehmer davon zu überzeugen, dass ganz bestimmt jeder eine kreative Ader hat (was so einiges Gelächter hervorgebracht hat), haben wir uns schon relativ fix an das direkte Ausprobieren gemacht. Der Austausch zwischen den Teilnehmern war überaus lebhaft und wir haben viel Spass gehabt. Ich weiß zwar gerade nicht, ob das am Wein lag, oder weil sich alle so gut verstanden haben? Ein bisschen Wein musste ich  ausschenken, das gehört  für mich irgendwie dazu und natürlich musste es der 3Haberer von Ludwig von Kapff sein. Wie es zu diesem Wein kam, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

Diana - Sketchnotes by Diana

Die Zeit verflog wahnsinnig schnell, viel schneller als gedacht und ich glaube ich hätte auch noch eine Stunde dranhängen können. Am Ende hatte ich dennoch das Gefühl, dass alle ein bisschen etwas mitgenommen haben.

Überhaupt erreichen mich viele Anfragen aus anderen Städten. Vielleicht sollte ich mal eine Deutschlandtour planen, was meint ihr? Hinterlasst gerne einen Kommentar!

Das war’s für heute… und… ich zeichne dann mal was…

Eure Diana

Offene Workshops und Inhouse Workshops, Infos gibt es hier! 

 

PS: hier noch einige Eindrücke vom Workshop: 

 

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