Bullet Journal Set Up 2019 – Back to Basics

2018 neigt sich dem Ende zu und nun wird es Zeit für mein neues Bullet Journal Set Up 2019. Ich führe nunmehr seit 2015 ein Bullet Journal und dieses flexible System zur Selbstorganisation gepaart mit Kreativität hat mein Leben wunderbar in Ordnung gebracht. So flexibel das System, so sehr kann man auch die Veränderungen sehen, die sich in mein mittlerweile 10. Bullet Journal vollzogen hat.

Bullet Journal 2019 by Diana

Das Bullet Journal kann alles sein: Kalender, Tagebuch, To Do Liste, Skizzenbuch, alles so wie du es selbst brauchst und möchtest. Meine Notizbücher sind in der Regel nach 3 – 4  Monaten voll, das liegt auch daran, dass ich nicht nur mein Leben darin organisiere, sondern es auch als Skizzenbuch, Reisejournal oder für Erinnerungen nutze. Die Fülle an Aufgaben, die allerdings mein Business „Sketchnotes by Diana“ erfordern macht es mir manchmal trotz Index schwer meine Einträge wiederzufinden. Hinzu kommt, dass ich es auch manchmal als anstrengend empfinde, relevante Informationen in ein neues Bujo zu übertragen. Insofern habe ich beschlossen 2019 ein eigenes Buch für mein Business zu führen und mich mit der Kreativität etwas zurück zuhalten. Zumindest in diesem einen Buch. Ich werde für meine „Draw your Day“ Skizzen oder Sketchnotes ein extra Buch führen. Zumindest hauptsächlich.

Angesichts der tollen kreativen und dekorativen Seiten, die im Netz gepostet werden, führt das häufig dazu, dass viele – obwohl sie die Methode sehr spannend finden – gar nicht erst beginnen, oder häufig das Führen eines Bullet Journals abbrechen, da sie denken, jede Seite muss ein Kunstwerk sein. Das ist aber nicht die Idee, die hinter dem Bullet Journal steckt.

Back to basics – Minimalistic Bullet Journal

„Back to Basics“, das ist mein Plan, es soll minimalistisch und funktional werden. Unter dem Hashtag #minimalisticbulletjournal finden sich viele Inspirationen im Netz.  Ich habe das Buch „Bullet Journal“ von Ryder Carroll , dem Erfinder dieses Systems gelesen. Lang ersehnt  hat der Bullet Journal Papst nun sein Buch veröffentlicht. In diesem Buch darfst Du allerdings keine Bullet Journal Anleitungen und Templates (wie es das vielleicht in meinem Bullet Journal – das Praxisbuch gezeigt wird) erwarten. Das Buch ist sehr textlastig, aber auch für mich gab es auf jeden Fall noch das eine „Ah und Oh“ und es ist für mich eine wunderbare  Ergänzung zu alldem, wes ich bisher „gelernt“ habe.

Mein Aufbau Bullet Journal Set Up 2019

Index

Ich folge natürlich dem klassischen Set Up des Bullet Journals und starte mit dem Index. Da die Inhalte eines Bullet Journals keine vorgegebene Reihenfolge haben, hilft dir der Index, dich in deinem Bullet Journal zurechtzufinden. Allerdings ist der Index bei mir nicht rein chronologisch sondern ich unterteile es in den allgemeinen Index und den sogenannten Collections (davon später mehr).

Future Log

Alles, was du in deinem Bullet Journal für das kommende Jahr planst und in Form einer Jahresübersicht festhältst, bezeichnet man als Future Log. Der Future Log ist dafür gedacht, Termine, Ereignisse und To Dos,  die in der Zukunft liegen einzutragen, so dass die wichtigsten feststehenden Termine für das ganze Jahr im Überblick zu sehen sind. Dies betrifft das kommende Jahr und ist ein wesentliches Hauptelement in deinem Bullet Journal. Mein Index unterteilt sich in private Termine, Business Termine und zukünftigen To Dos. Es ist für mich einfach übersichtlicher diese 3 Bereiche zu unterteilen.

Monthly Log

Die Monatsübersicht beginnst du in der Regel am Ende des vorangegangenen Monats bzw., wenn es die erste Monatsübersicht in deinem Bullet Journal ist, zum Beispiel hinter der Jahresübersicht. Auch dort werden – wie im Future Log – bereits feststehende Termine oder Aufgaben eingetragen oder von der Jahresübersicht migriert (übertragen). In meiner Monatsübersicht unterteile ich private von geschäftlichen Termine.

Weekly Log / Daily Log

Eine Wochenübersicht für mich ein sehr wichtiges Element in meinem Bullet Journal. Dort notiere ich die Woche von Montag bis Sonntag mit den entsprechenden Daten. Danach danach übertrage ich Termine und Aufgaben aus meiner Monatsübersicht bzw. Future Log. Und gegebenenfalls kommen neue Termine dazu. Nachfolgendes Beispiel ist sehr simpel, Termine und  To Dos werden an den jeweiligen Tagen vermerkt.

Nachfolgendes Beispiel hat sich bei mir persönlich am besten bewährt. Ich schreibe die Tage auf die linke Seite und rechts unterteile ich meine To Dos in geschäftlich und privat.

Für mich entfällt so der „Daily Log“ den Ryder Carroll stets benutzt. Der Daily Log ist nichts anderes als Termine, To Dos und Notizen hintereinander weg mit der „Rapid Logging Methode“ niederzschreiben. Das heisst möglich kurz und prägnant mit „Key Codes“ versehen. Alles was nicht erledigt ist, wird auf den nächsten Tag übertragen. Ich benutze diese Methode nur, wenn ich tatsächlich sehr viele Dinge an einem einzigen Tag habe, die nur diesen Tag betreffen. Ich komme allerdings mit einer wöchentlichen Liste besser zurecht.

Collections

Meine Collections sind nichts anderes als bestimmte Themen, die ich gerne noch einmal gesondert betrachten möchte. Zukünftige Workshops zum Beispiel möchte ich auf einem Blick haben und nicht immer im Future Log extra suchen. Das gilt auch für Illustrationsaufträge, Kooperationen und Graphic Recordings. Dort vermerke ich auch die Zielsetzung der Aufträge, Deadlines, Preise etc…. Die Workshops finden sich natürlich auch als Termin im Future Log oder Monatsübersicht, die Details werden allerdings auf extra Seiten vermerkt.

Meine unterschiedlichen Aufträge verlangen eben auch verschiedene Informationen, die ich vermerken möchte. Das kann kein vorgefertigter Kalender leisten.

Neben meinen alltäglichen Aufgaben und To Dos führe ich außerdem eine sogeanntente „Master To Do Liste“. Sie dient dazu Aufgaben zu vermerken, die nicht dringlich sind und irgendwann erledigt werden müssen. So muss ich sie nicht ständig notieren und in die nächste Liste verschieben, wenn ich sie noch nicht erledigt habe.

Weitere Ideen für Collections sind zb Sporttermine meiner 4 Kinder, Geschenkideen, Geburtstagsplanung, bestimmte Projekte etc…

Key Codes

Keycodes sind dazu da verschiedene Einträge zu unterscheiden. Man gewinnt einfach einen besseren Überblick und kann auf einen Blick sehen, worum es eigentlich geht. Meine Keycodes habe ich mir selbst überlegt. Ryder Carroll benutzt andere, für mich funktionieren die eigenen aber besser. Wie das eben so ist mit dem Bullet Journal. Jeder so, wie er es mag und braucht.

 

So sieht es aus mit meinem Bullet Journal Set Up 2019. Ich bin gespannt, wie es mit dem minimalsitsichen Bullet Journal wird. Auf Instagram könnt ihr in jedem Fall mal sehen, wie sich das so bei mir entwickelt und vor allem, wie die Seiten ausgefüllt aussehen.

Und übrigens: Die Aussage: „Ich bin viel zu unkreativ für ein Bullet Journal!“ gilt nicht. Jeder kann schreiben und Linien ziehen, oder ?? 

Mein Bullet Journal 2019 ist übrigens das Notizbuch von Pure Paper. Hier findest Du Infos und schau mal in meinen Shop vorbei !

Schau mal unter der Rubrik Bullet Journal vorbei, da findest du viele interessante weitere Beiträge von mir.

Wie ist es bei Dir? Deko oder Minimalismus?

Eure Diana, ich zeichne dann mal was.